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Ursprung der Sünde

Ursprung der Sünde

Die Entstehung der Idee

Dominik Hübinger, Geschäftsführer ZGM, ist als echter Moselaner ein absoluter Wein-Fan. Bei jeglichen Festen und Feierlichkeiten im Freundes- und Bekanntenkreis kommt ihm nur eins ins Glas: der Saft der Reben, die an den steilen Hängen des Moseltals reifen. Bier, in welchen Variationen auch immer, schmeckt ihm einfach nicht.

In einem unbeobachteten Moment während einer Party nutzten zwei seiner Freunde die Gunst der Stunde und begingen eine Sünde, die beim bloßen Gedanken daran das Blut in den Adern gefrieren lässt: Sie nahmen ein Glas Bier und gossen Weißwein hinein. Vielleicht würde ja dieses „Getränk“ dem ZGM-Geschäftsführer schmecken. Dominik Hübinger ließ sich überreden und kostete die „neue Kreation“ seiner Freunde.

Er war begeistert. „Endlich ein Bier (-Mischgetränk), das schmeckt,“ so Dominik Hübinger. Gemeinsam mit den Produktentwicklern von ZGM feilte er weiter an der perfekten Rezeptur bis schlussendlich ein Getränk entstand, das so undenkbar, verboten anders und doch sündhaft gut ist. „Nach den sieben Todsünden – Hochmut, Habgier, Wollust, Rachsucht, Maßlosigkeit, Neid und Faulheit – folgt jetzt SIN No. 8: ein Wein-Bier-Mischgetränk,“ erläutert Dominik Hübinger die Idee hinter dem Produktnamen „SIN No. 8“.

 

SIN No 8 on Ice

 

Der Produzent

Zimmermann-Graeff & Müller, kurz ZGM, in Zell an der Mosel, ist eine der führenden Weinkellereien Deutschlands. Das Familienunternehmen wurde 1886 durch Jacob Zimmermann gegründet. Es wird heute von Johannes Hübinger, dem Urenkel, sowie seinen beiden Kindern Dr. Tina Schiemann und Dominik Hübinger in der vierten und fünften Familiengeneration geführt. Der Erfolg von ZGM beruht auf einer hervorragenden Weinqualität, welche im Mittelpunkt des Handelns steht.

Das breite Unternehmens-Sortiment deutscher, europäischer und Neuer-Welt-Weine ist fast überall im deutschen Lebensmittelhandel und in den Regalen zahlreicher weiterer Länder erhältlich. Mit 56 Millionen Litern verkaufter deutscher Weine ist ZGM mit seiner Qualitätsphilosophie führend. Als eines der stärksten Exportunternehmen der deutschen Weinwirtschaft werden die Weine in mehr als 35 Ländern verkauft. Über 1.000 ausgewählte Winzer aus Rheinland-Pfalz beliefern die Weinkellerei mit ihren Trauben. Durch die Übernahme der Weinkellerei Lorch im Jahr 2009 verfügt ZGM über eine eigene Kelterstation und eine eigene Fassweinkellerei in Bad Bergzabern.

Mit rund 250 Mitarbeitern, darunter 20 Auszubildenden, erzielte das Unternehmen 2012 mit einem Gesamtabsatz von ca. 100 Millionen Litern einen Umsatz von rund 160 Millionen Euro.

Über 50 Prozent der gesamten Absatzmenge stammen bei ZGM aus deutschen Weinanbaugebieten, bevorzugt aus den Regionen Mosel, Pfalz und Rheinhessen. Ergänzt wird das Angebot mit Weinen aus dem europäischen Ausland und aus Übersee. Die oenologische Betreuung erfolgt durch eigenes Personal, welches sowohl den Weineinkauf und den Ausbau betreut. Laufende Kontrollmaßnahmen anhand von strengen qualitativen Richtlinien werden im gesamten Unternehmen, insbesondere beim Ausbau und bei der Abfüllung der Weine, durchgeführt. Zur weiteren Qualitätssicherung werden die Vertragswinzer beim Anbau beraten. Die Produktion findet an drei Standorten statt: Zell-Barl, Kinheim und Bad Bergzabern, wobei im letztgenannten Werk eine eigene Kelterstation mit der ältesten Erzeugergemeinschaft der Pfalz, St. Paul, angeschlossen ist.